Das Segment Infrastructure, das Ende des Jahres 2017 noch rund 13 % des verbliebenen Portfolios ausmachte, konnte in 2017 von EUR 11,4 Mrd. zu Jahresbeginn auf EUR 10,1 Mrd. zum Jahresende reduziert werden. Die größten Rückführungen betrafen Kredite für ein australisches Infrastrukturprojekt, für eine Hafengesellschaft in Nordamerika und einen internationalen Parkhausbetreiber.

Das Teilportfolio Infrastructure umfasst unterschiedliche Unternehmens-, Projekt- und Akquisitionsfinanzierungen für Häfen, Flughäfen, Mautstraßen, Tunnel, Parkhäuser, Schulen oder Krankenhäuser sowie für Projekte aus den Sektoren Energieversorgung, Wasserver- und -entsorgung und Telekommunikation. In der Regel unterliegen die Kreditnehmer bzw. Schuldner somit staatlicher Regulierung.

Zum Jahresende 2017 befanden sich in dem Portfolio noch 304 Einzelpositionen (Vorjahresende 338 Positionen). Seit Übernahme des Portfolios konnte der Nominalwert des Infrastructure- Portfolios von EUR 18,0 Mrd. um 44 % verringert werden.

20180604 I de