Die Geschäftsleitung der FMS Wertmanagement hat in Abstimmung mit dem Verwaltungsrat ihre Bereitschaft zur Teilnahme am Umtausch von griechischen Staatsanleihen und Krediten zugesagt. „Das Zustandekommen der Umschuldung für Griechenland liegt vor allem im wirtschaftlichen im Interesse der FMS Wertmanagement." sagt Chief Risk Officer Dr. Christian Bluhm. „Denn ein ungeordneter Zahlungsausfall Griechenlands, der bei einem Aussetzen der Umschuldung unvermeidbar scheint, würde voraussichtlich noch schwerere finanzielle Schäden nach sich ziehen."

Die Abwicklungsanstalt beabsichtigt deshalb, griechische Anleihen und Kredite mit einem Nominalwert von rund EUR 8,2 Mrd. in den Umtausch zu geben. Bereits bei der ersten Umschuldungsaktion im vergangenen Herbst, die nur griechische Anleihen mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2020 betraf, hatte die FMS Wertmanagement ihre Bereitschaft zur Teilnahme mit einem Nominalvolumen von EUR 975 Mio. bekundet.

Die FMS Wertmanagement war im Juli 2010 gegründet worden, um Risikopositionen und nicht strategienotwendige Geschäftsbereiche der HRE-Gruppe zu übernehmen und abzuwickeln. Zum 1. Oktober 2010 erfolgte die Übertragung eines Portfolios im Nominalwert von rund EUR 175,7 Mrd., darunter Griechenland-Anleihen und Kredite im Nominalwert von rund EUR 9,1 Mrd. Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Entwicklungen hat die FMS Wertmanagement unterjährig bereits im vergangenen Jahr auf ihr Griechenland-Engagement eine Risikovorsorge von knapp EUR 6 Mrd. gebildet. Eigentümer der FMS Wertmanagement ist über den Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) zu 100 Prozent die Bundesrepublik Deutschland.

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