Die bundesdeutsche Abwicklungsanstalt FMS Wertmanagement (FMS-WM) hat im Mai 2014 den Auftrag erhalten, die DEPFA-Gruppe abzuwickeln. Am 19. Dezember 2014 wurde die Eigentumsübertragung der DEPFA-Gruppe auf die FMS-WM abgeschlossen. Zur DEPFA-Gruppe gehören die hundertprozentigen Tochtergesellschaften DEPFA ACS Bank (DEPFA ACS) in Irland sowie die DEPFA Pfandbrief Bank International (DEPFA PBI) in Luxemburg.

Im Januar 2016 hat die FMS-WM ein öffentliches Angebot zum Ankauf von Anleihen der DEPFA ACS und der DEPFA PBI angekündigt. Bisher hat die FMS-WM insgesamt Anleihen der DEPFA-Gruppe im Nominalwert von 5,6 Milliarden Euro erworben. Dies hat die DEPFA-Gruppe heute im Rahmen einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt gegeben. Anleihen im Nominalwert von rund 2,6 Milliarden Euro konnten im Rahmen des öffentlichen Angebots, weitere 3,0 Milliarden Euro über bilaterale Verhandlungen von Investoren gekauft werden. Außerdem hat die FMS-WM – wie mehrfach kommuniziert – bereits im Jahr 2015 Hybridkapital der DEPFA in Form von drei Anleihen (DEPFA Funding II LP, DEPFA Funding III LP und DEPFA Funding IV LP) erworben. Die nicht von der FMS-WM erworbenen Hybridanleihen wurden von der DEPFA zurückgekauft, so dass sich dieses Hybridkapital mit einem Nominalvolumen von 1,2 Milliarden Euro mittlerweile zu 100 Prozent bei der DEPFA und der FMS-WM befindet.

Die Ankaufaktionen von unterschiedlichen DEPFA-Anleihen verfolgen das Ziel, die Voraussetzungen für eine beschleunigte Abwicklung der DEPFA-Gruppe zu schaffen. „Aus diesem Grund beabsichtigen wir, auch künftig weitere Ankäufe zu tätigen“, sagt FMS-WM-Vorstandssprecher Stephan Winkelmeier. „Dies eröffnet uns die Möglichkeit, die in unserem Besitz befindlichen Anleihen an die DEPFA ACS Bank in Dublin oder die DEPFA Pfandbriefbank International in Luxemburg (DBPI) zu veräußern.“

In einem nächsten Schritt können dann über eine Reduktion von Verbindlichkeiten der DEPFA in Kooperation mit der FMS-WM die Deckungsstöcke bei der DEPFA entsprechend angepasst werden. „Mittelfristig dürfte das die Bilanzsumme der DEPFA Gruppe deutlich reduzieren“, sagt Fiona Flannery, Chief Executive Officer der DEPFA Bank plc in Dublin. Diese Strategie kann sich auf die künftige Liquidität der noch ausstehenden DEPFA-Emissionen auswirken. DEPFA und FMS-WM werden unter Wahrung der gesetzlichen Mindesterfordernisse weitere Maßnahmen prüfen, die die beschleunigte Abwicklung der DEPFA vorantreiben können. Dazu kann etwa die Reduzierung des Aufwands für Rating-Aktivitäten zählen.

Die FMS-WM ist im Juli 2010 als bundeseigene Abwicklungsanstalt gegründet worden, um Risikopositionen und nicht strategienotwendige Geschäftsbereiche der HRE-Gruppe zu übernehmen und verlustminimierend abzuwickeln. Die DEPFA-Gruppe mit Sitz in Dublin ist eine hundertprozentige Tochter der FMS-WM.

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